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(rf) So eine Reise gab es im Ruhrgebiet noch nie: In einer umgebauten S-Bahn, dem MELEZ-Zug, geht es vom 3. bis 28. Oktober 2010 für die Fahrgäste auf Güterbahngleisen quer durch die Industriekultur. Da gibt es viel zu sehen, die Aufmerksamkeit kann aber auch im Zug bleiben. In seiner neuen, gold-petrolfarbenen Lackierung hat der Zug des Festivals der Kulturen von Ruhr.2010, MELEZ, einiges mit an Bord: Menschen von nebenan, Künstler aus aller Welt, Kulturschaffende aus der Region. Sie alle performen, diskutieren oder musizieren in den fünf Waggons. Zur Jungfernfahrt am 3. Oktober 2010 bricht er mit einer Deutsch-Schweizerischen Theatergruppe auf, geht danach mit russisch-deutscher Musik auf Tour, tuckert als "Balkan-Express" über die Gleise und fährt gefühlt nach Osten, wenn er mit Musik und Literatur im Programm als "Transorient-Express" die Industriekulturroute nimmt. Die Strecke führt von Bochum bis Duisburg, unter anderem vorbei an einer Brauerei, dem Observatorium Hoheward, vielen Zechen, der Kokerei Haniel, dem Tetraeder, dem Gasometer und dem Rhein-Herne-Kanal. Das Abschlussfest des Kulturfestivals Melez.2010 startet am letzten Fahrttag des Zuges am 28. Oktober 2010 in der Bochumer Jahrhunderthalle. Weitere Informationen unter www.ruhr2010.de/melez.
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(Quelle: RUHR.2010/Gordana Bursac)
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