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Schweden: Internationales Skulpturfestival Boras

Schweden: Internationales Skulpturfestival Boras

Vom 21. Mai bis 19. September 2010 wird das Kunstmuseum der Stadt Boras während des Internationalen Skulpturfestivals neben den Werken verschiedener schwedischer Künstler auch Arbeiten von internationalen Größen wie Antony Gormley, Frank Stella und William Sweetlove präsentieren. Damit will Boras ihren Ruf als Stadt der Skulpturen weiter ausbauen. Das Fundament hierfür legte die westschwedische Stadt im Jahr 2008 mit der Premiere des Skulpturen-Festivals, als Jim Dines Pinocchio-Skulptur „Walking to Boras“ eingeweiht wurde. Seither haben internationale Größen wie die Bildhauer Tony Cragg, Sean Henry und Bernar Venet Boras auf die Karte der Skulpturen gesetzt. Aus Schweden werden Werke der Künstler Lars Englund, Eva Hild und Carl Fredrik Reuterswärd gezeigt. Letzterer hat sich nicht zuletzt durch seine bekannte Non-Violence-Skulptur international einen Namen gemacht – eben jener Revolver mit Knoten im Lauf, der nicht nur als Mahnmal gegen Gewalt vor dem Hauptgebäude der UN in New York thront, sondern auch in Varianten in anderen Metropolen wie Stockholm, Kapstadt und vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Parallel zum Skulpturen-Festival wird das Kunstmuseum zudem eine Retrospektive über das 60-jährige Schaffen von Carl Fredrik Reuterswärd eröffnen, in der die bekannten Serien um Müller-Pratt, Jazz und Januz vertreten sind. Es wird seine größte Werkschau seit 1977 sein. Das Kunstmuseum Boras (Boras Konstmuseum) ist dienstags und donnerstags zwischen 11 und 20 Uhr geöffnet, an den Wochenenden sowie mittwochs und freitags kann es zwischen 11 und 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet für Erwachsene SEK 40 (ca. 4,20 Euro), für Jugendliche bis 25 Jahren ist der Zutritt gratis. Weitere Informationen unter www.boras.se.