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Grenzlehrpfad in der Lüneburger Heide

Grenzlehrpfad in der Lüneburger Heide

Entlang der deutsch-deutschen Grenze waren ganze Dörfer von 1945 bis 1989 für Jahrzehnte geteilt. Das Doppeldorf Böckwitz/Zicherie zählt dazu. Heute bildet es den zentralen Standort des Grenzlehrpfades. In Böckwitz und südlich davon wird die Teilung durch authentische Grenzanlagen dargestellt. Neben dem original erhaltenen Beobachtungsturm befindet sich dort auch die Europawiese mit dem Gedenkstein und der Aufschrift „Wir sind ein Europa“. In Zicherie steht der Gedenkstein zum Tag der Deutschen Einheit mit der Aufschrift „Deutschland ist unteilbar“ vom 17. Juni 1958. Das Lichtenstein-Denkmal ist vom Beobachtungsturm aus in südlicher Richtung zu erreichen (zwischen Zicherie und Kaiserwinkel). Hier weist ein Mahnmal auf die tragische Ermordung des Journalisten Kurt Lichtenstein hin, der aufgrund des illegalen Grenzübertrittes an der noch unbefestigten Grenze angeschossen wurde und an seinen Verletzungen starb. Führungen auf dem Grenzlehrpfad sind nach telefonischer Vereinbarung möglich, Tel.: 039008 87114 oder 80528 oder 80045. Zusätzlich werden Grenzlandfahrten mit dem Fahrrad und Führungen in der Südheide angeboten.

(Quelle: reiseland-niedersachsen.de)