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Südafrika: Blütenpracht in der Wüste Namaqualand

Südafrika: Blütenpracht in der Wüste Namaqualand

(rf) Jedes Jahr von Mitte August bis Mitte September offenbart die trockene und eher menschenleere Landschaft des Namaqualandes, in der südafrikanischen Provinz Northern Cape, ihr Geheimnis. Nach der kurzen Regenzeit des Winters sprießen Millionen von Wildblumen aus dem scheinbar leblosen Wüstenboden. Die Blütenpracht entfaltet sich binnen weniger Tage und ist nur von kurzer Dauer. Für einen Monat überdecken Kapmargeriten, Veilchen, Gladiolen, Aloen und Pelargonien die sonst staubigen Täler mit einem leuchtenden Blütenteppich.

Das Naturschauspiel ist weltweit einzigartig und zieht jedes Jahr viele Reisende und Naturwissenschaftler aus aller Welt in seinen Bann. Ein Drittel der mehr als 3.500 verschiedenen Pflanzenarten, die in dieser Region wachsen, sind nirgendwo sonst auf unserer Erde zu finden. Die Trockenheit der Region wird durch den kalten Benguela-Strom verursacht, der an der Atlantikküste vorbeizieht. In einem guten Jahr fallen hier etwa 300 Millimeter Regen. Um die niedrigen Regenmengen auszugleichen, haben die Pflanzen raffinierte Überlebensstrategien entwickelt. So überdauern ihre Samen und Knollen die heißen Sommermonate im trockenen Wüstenboden. Nach ausreichend Regen im Winter und den warmen Winden des Frühlings verwandeln sie scheinbar über Nacht das karge und spärlich bewachsene Gebiet für einen Monat in ein Kaleidoskop von Farben.

Weitere Informationen unter www.dein-suedafrika.de.

(Quelle: South African Tourism)